Wenn ein Auto „zur Waffe wird“ – schon wieder: Polizeipropaganda von Minneapolis bis Europa
Polizeipropaganda läuft auf Hochtouren: Die offizielle Version wird zur „ersten Wahrheit“, das Opfer wird zur Bedrohung und tödliche Gewalt als „notwendig“ dargestellt. In Minneapolis verbreitete sich die Behauptung, ein Auto sei als Waffe eingesetzt worden, im Fall von Renée Good rasant – verlor jedoch an Glaubwürdigkeit, als Videos und lokale Behörden jegliche unmittelbare Gefahr widerlegten. In den USA und Europa ist die Behauptung, ein Fahrzeug sei eine Waffe, ein Standardmuster, das Unsicherheit in Legitimität verwandelt, noch bevor Beweise vorliegen.
Gaza und Europa spielen auf dem Friedensbrett
Nach der Verwüstung im Gazastreifen entsteht ein neues „Stabilisierungs“-Experiment: keine klassische Friedenssicherung, sondern ein hybrides Regime aus Militärmacht, Übergangsverwaltung und internationaler Überwachung. Die Resolution 2803 verankert eine Internationale Stabilisierungstruppe und einen neuen Friedensrat – Europa wird vorsichtig einbezogen, ist vor Ort präsent, aber gleichzeitig darauf bedacht, keine parallele Machtstruktur zu legitimieren.
Super Bowl – Nur eine Show oder ein Weg zum Frieden?
Der Super Bowl hat sich zu einem ereignisreichen Abend entwickelt, nicht nur für die amerikanische Sportgemeinde, sondern für Menschen auf der ganzen Welt. Er soll ja ein spannendes Ereignis sein...
„Niemand steht über dem Gesetz.“
Die Gefahr für die Demokratie beginnt nicht erst mit der Diktatur – sie beginnt, wenn das Recht verhandelbar wird. Von der Aushöhlung des Kongresses bis hin zur Missachtung von Wahlen und rechtsstaatlichen Verfahren untersucht dieser Artikel, wie die verfassungsmäßigen Grenzen in den Vereinigten Staaten vom US-Präsidenten auf die Probe gestellt wurden und warum bürgerschaftliches Engagement der letzte Verteidigungsweg bleibt.
Eurovision Song Contest und Olympische Spiele: Lässt sich Kultur von Politik trennen?
Während die Olympischen Spiele und der Eurovision Song Contest erneut politische Neutralität für sich beanspruchen, zeigen andauernde Kriege, selektive Verbote und öffentliche Proteste, wie brüchig diese Behauptung tatsächlich ist. Durch den Vergleich der widersprüchlichen Entscheidungen des IOC und der EBU bezüglich der Teilnahme wirft dieser Artikel die Frage auf, ob Veranstaltungen, die auf nationaler Repräsentation basieren, jemals unpolitisch sein können – und ob das fortgesetzte Vortäuschen dieser Neutralität das öffentliche Misstrauen nicht nur vertieft.
Warum die Generation Z das Verschwinden aus ihrer digitalen Präsenz romantisiert
Wir alle kennen dieses Gefühl, zumindest einmal im Leben. Das Handy klingelt ununterbrochen, endlose Gruppenchats, ein Berg von E-Mails, Instagram-Stories, die angeschaut werden müssen. Und irgendwo...
ICE expandiert global: Die Reichweite der amerikanischen Abschiebungsmaschinerie
Während Todesfälle im Zusammenhang mit der Durchsetzung der US-Einwanderungsbestimmungen Proteste von Minneapolis bis Mailand auslösen, beschränkt sich der Einfluss der Einwanderungsbehörde ICE längst nicht mehr nur auf die USA. Von der Sicherheit bei den Olympischen Spielen über Unternehmensverträge bis hin zur Nachahmung rechtsextremer Gruppen – Amerikas Abschiebungsapparat breitet sich global aus.
Geschlechtergleichstellung als europäische politische Priorität
Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wurde 2015 von den Vereinten Nationen in einem wegweisenden Jahr, das durch die Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung geprägt war, ausgerufen und wird seitdem jährlich begangen, um die Chancengleichheit und Teilhabe von Frauen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik zu fördern und zu unterstützen. Die Geschlechterkluft in den Naturwissenschaften spiegelt anhaltende und strukturelle Ungleichheiten wider, die den Zugang von Frauen zu wissenschaftlichen Karrieren weiterhin einschränken.