Wer wird als Nächstes im EU-Rat sitzen? Das Erweiterungspaket 2025
Der Erweiterungsplan der EU für 2025 gewinnt nach Jahren des Stillstands wieder an Dynamik. Vier aussichtsreiche Kandidaten rücken voran, während andere aufgrund politischer Differenzen ins Stocken geraten. Die Erweiterung stellt nun Europas Einheit und Entschlossenheit auf die Probe.
Der BBC-Skandal: Folge 1. „Trump“
Die BBC steht nach einer Panorama-Sendung, in der Donald Trumps Rede vom 6. Januar falsch dargestellt wurde, vor einer schweren Glaubwürdigkeitskrise. Dies führte zu Rücktritten hochrangiger Mitarbeiter und einer angedrohten Klage. Der Skandal entfacht erneut Debatten über Voreingenommenheit, Vertrauen und die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Wie die italienischen Europaabgeordneten über den Aufrüstungsplan der Europäischen Union abstimmten
Hier ist das Abstimmungsergebnis der italienischen Europaabgeordneten zur Entschließung des Europäischen Parlaments zur Wiederbewaffnung: alle Abstimmungen, Partei für Partei, zu Ursula von der Leyens Initiative zur Mobilisierung von bis zu 800 Milliarden Euro an Verteidigungsinvestitionen.
Die Entetikettierung der „Generation Z“-Proteste
Die Bezeichnung „Generation-Z-Proteste“ mag zwar attraktiv klingen, reduziert aber die vielfältigen, politisch aufgeladenen Mobilisierungen auf eine pseudo-demografische Erzählung. Indem Medien und Eliten Jugendaufstände als Generationenkonflikte darstellen, entpolitisieren sie diese und blenden die strukturellen Ungleichheiten und institutionellen Versäumnisse aus, die den Zorn tatsächlich schüren.
Haben die Intellektuellen das Gebäude verlassen?
In ganz Europa setzt sich der Kult der Einfachheit gegen die Disziplin des Denkens durch. Experten werden als Elitisten verspottet, während Unwissenheit als Authentizität umgedeutet wird. In dieser neuen politischen Sprache ist das Denken selbst zum Akt des Widerstands geworden.
ChatGPT hält Einzug in griechische Klassenzimmer.
Das neue griechische Programm „KI in Schulen“ stellt ChatGPT Edu als Unterrichtswerkzeug vor und verspricht Innovation und Produktivität – testet aber auch die Grenzen der pädagogischen Autonomie.
Heterotopien des digitalen Nomadismus
Das kulturelle Problem mit digitalen Nomaden besteht darin, dass sie nicht das multikulturelle Zusammenleben fördern, sondern das Lokale durch eine postliberale, produktivitätsorientierte internationale Kultur ersetzen. Die lokale Gemeinschaft ist nicht mehr in der Lage – oder wird nicht mehr benötigt –, sich damit auseinanderzusetzen, und wird von einem aktiven Subjekt zu einer funktionalen Kulisse degradiert.
Wer bin ich, wenn ich nicht online bin?
In der Online-Welt wissen wir, was wir anziehen, wie wir uns verhalten und was wir denken sollen. Doch was passiert, wenn wir die Verbindung verlieren? Wer sind wir, wenn niemand zusieht, wenn es nichts gibt, was uns gefällt? In einer Zeit, in der Scrollen das Denken ersetzt, stellen sich immer mehr Menschen diese Frage.