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Nächste Schritte nach dem Protest: Bulgariens nächster Wahlversuch

Fünf Monate nach einem der größten Proteste der Generation Z steht Bulgarien vor einer weiteren Wahl – der achten innerhalb weniger Jahre. Auf dem Papier scheint sich der gleiche Zyklus zu wiederholen. Doch im Kern hat sich etwas verändert. Dieser Artikel untersucht, was sich nach den Protesten tatsächlich gewandelt hat, warum das System immer wieder dieselben Ergebnisse liefert und ob diese Wahl nur ein weiterer Neustart ist – oder die erste echte Chance, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

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Nicht jeder kann CEO sein.

Da die Europäische Kommission einen neuen EU-weiten Rahmen zur Erleichterung von Unternehmensgründungen vorschlägt, entwickelt sich Unternehmertum nicht nur zu einem Trend, sondern zu einer politischen Richtung. Doch je mehr junge Menschen sich der Selbstständigkeit und der Startup-Kultur zuwenden, desto wichtiger wird die Frage: Was geschieht mit den Arbeitsplätzen, die das Funktionieren unserer Gesellschaft gewährleisten?

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Schuld sind die Neuankömmlinge: Wer trägt wirklich die Schuld an der niederländischen Wohnungskrise?

In den Niederlanden ist es schwieriger geworden, eine Wohnung zu finden als einen Studienplatz zu bekommen. Während Politiker internationale Studierende als Teil des Problems sehen, bleibt die eigentliche Frage: Wird die Wohnungskrise durch die Zuwanderer verursacht oder durch die Wohnungen, die nie gebaut wurden?

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„Niemand steht über dem Gesetz.“

Die Gefahr für die Demokratie beginnt nicht erst mit der Diktatur – sie beginnt, wenn das Recht verhandelbar wird. Von der Aushöhlung des Kongresses bis hin zur Missachtung von Wahlen und rechtsstaatlichen Verfahren untersucht dieser Artikel, wie die verfassungsmäßigen Grenzen in den Vereinigten Staaten vom US-Präsidenten auf die Probe gestellt wurden und warum bürgerschaftliches Engagement der letzte Verteidigungsweg bleibt.

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Eurovision Song Contest und Olympische Spiele: Lässt sich Kultur von Politik trennen?

Während die Olympischen Spiele und der Eurovision Song Contest erneut politische Neutralität für sich beanspruchen, zeigen andauernde Kriege, selektive Verbote und öffentliche Proteste, wie brüchig diese Behauptung tatsächlich ist. Durch den Vergleich der widersprüchlichen Entscheidungen des IOC und der EBU bezüglich der Teilnahme wirft dieser Artikel die Frage auf, ob Veranstaltungen, die auf nationaler Repräsentation basieren, jemals unpolitisch sein können – und ob das fortgesetzte Vortäuschen dieser Neutralität das öffentliche Misstrauen nicht nur vertieft.

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