Mit der zunehmenden Nutzung sozialer Plattformen steigt auch das Risiko gefälschter Profile, die sich als offizielle Behörden ausgeben. Diese Profile missbrauchen häufig reale visuelle Identitätselemente – wie Logos oder Namen –, um Desinformation zu verbreiten, Betrug zu begehen, personenbezogene Daten zu stehlen oder das Vertrauen der Öffentlichkeit zu schädigen.
Der Leitfaden beschreibt Präventivmaßnahmen, darunter die Sicherung offizieller Konten, die Schulung des Personals und die kontinuierliche Überwachung von Online-Plattformen.
ANCOM empfiehlt außerdem, zu überprüfen, ob institutionelle visuelle Elemente missbraucht werden, und klare Reaktions- und Eskalationsverfahren festzulegen, insbesondere in dringenden Fällen, die die öffentliche Ordnung oder die nationale Sicherheit beeinträchtigen könnten.
Um gefälschte Konten zu erkennen, hebt der Leitfaden Warnsignale hervor, wie zum Beispiel leicht veränderte Namen (z. B. Ersetzen von Buchstaben durch Zahlen), verdächtige Webdomains (wie .tk oder .ml anstelle von .gov.ro), ungewöhnliche Veröffentlichungszeiten außerhalb der rumänischen Zeitzone, sich wiederholende Inhalte oder eine unrealistisch hohe Anzahl von Followern.
ANCOM erklärt außerdem, wie man Identitätsdiebstahl Plattformen wie Facebook, X, Instagram oder LinkedIn meldet. Institutionen müssen die Meldefunktionen der Plattformen nutzen und offizielle Links, einen Nachweis ihrer Vertretung sowie weitere Belege vorlegen. Sollten die Plattformen ihren Verpflichtungen gemäß dem EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) nicht nachkommen, können formelle Beschwerden mit detaillierter Dokumentation eingereicht werden.
