Eine Generation, die auf leeren Tanks lebt
Studien und Umfragen zeigen ein einheitliches Bild: Die Generation Z berichtet von einem höheren Stress-, Angst- und Burnout-Niveau als jede Generation vor ihr. In der globalen Deloitte-Studie zur Generation Z und den Millennials gaben rund 40 % der Befragten der Generation Z an, sich ständig oder fast ständig gestresst zu fühlen. Viele brachten diesen Stress direkt mit beruflichem und finanziellem Druck in Verbindung. Andere Daten zeichnen ein noch düstereres Bild: Im Jahr 2025 berichteten 74 % der Arbeitnehmer der Generation Z von einem mittleren bis hohen Burnout-Niveau. Damit ist sie die am stärksten von Burnout betroffene Generation in der Arbeitswelt.
Es handelt sich hier nicht einfach um junge Arbeitnehmer, die sich an das Erwachsenenleben anpassen. Vielmehr spiegelt es einen tiefergreifenden strukturellen Wandel in der Wechselwirkung von Arbeit, Identität und Stabilität wider.
